Eine herrliche Stadt, 1000m tiefer gelegen als Potosí, von grün umgeben. Relaxt, sauber, gepflegte Häuser, beinahe westlich mit herrlichen Kneipen und Bars. Das wird mir gefallen. Auch die Mädels sind attraktiver, weltstädtischer. Es gibt richtig noble Häuser mit roten Ziegeldächern, die Straßen sind gepflegter, die Autos ebenso.
Die Altstadt ist klein und überschaubar. Dank meiner französischen Vermieterin aus dem kleinen netten Hotel "La dolce vita" habe ich meine Trekking Agentur gefunden. Ich werde für drei oder vier Tage durch die Berge der Cordillera de los frailes wandern. Im Moment gibt es keine anderen Interessenten. Zur Not mache ich das allein mit einem Guide. Das kostet mich nur 1000 Boliviano inkl. Unterkunft und Verpflegung - 30 Euro am Tag. Damit ist mein Programm auch fast durchgeplant. Am 9.1. würde es dann weitergehen nach Rurrenabaque ins Amazonasbecken. Dort bleibe ich dann bis 2 Tage vor Urlaubsende.
Ich bin total happy. 4 Tage spanisch intensiv mit einem von hier. Das gibt ganz tiefe Einblicke - hoffentlich. Die Condor Trekkers sind eine non profit organization, das Geld kommt zum großen Teil auch den einheimischen Indios zugute. Und hier sitze ich auch in einer Art Umweltcafe - es gab super leckeres Essen, coole Musik dazu. Bier natürlich.
Mein Hotelzimmer ist auch richtig gemütlich und mit 110 Boliviano mit eigenem Bad auch ohne Frühstück günstig. Es gibt eine Küche als Meeting Point. Die ersten, die ich traf, wohnen 20 Minuten von St. Andrews entfernt, 30 min von St. Monans in Schottland, wo meine Kids gerade sind. Die beiden reisen aber morgen ab. Der Deutsche im Bus aus Niederfranken ist leider auch nur für einen Tag hier - wir hatten uns ein Taxi zu unseren Hotels geteilt. Er arbeitet bei Siemens in einem Motorenwerk in Bad Neustadt.
Sonntag, 3. Januar 2016
02.01.2016 Sucre
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