Frühstück auf dem Markt. Ich war schon ohne Wecker wach geworden und hatte ausreichend Zeit. Als ich das Hotel verließ, stand auch schon der richtige Bus zum Airport direkt vor der Tür.
Der Flug scheint pünktlich zu sein, ich bin eingecheckt und warte am Gate. Für den Mini-Flughafen ist hier ganz schön Betrieb.
Es geht los...
Ab Sucre flogen wir in einer Bombardier nach La Paz - leider war es recht wolkig, sodass man nicht zuviel von der Cordillera sehen konnte.
Eine kleine alte Fairchild Maschine mit 19 Sitzen brachte uns dann weiter nach Rurrenabaque. 6 Touristen waren mit an Bord und man konnte den Piloten zuschauen. Leider waren die Fenster ganz trübe, so dass man kaum was sah.
Sonnenschein hat uns empfangen, aber es wechselte schnell zu heftigem Regen. Ich bin im Hotel Oriental abgestiegen und gleich los, um meine Tour zu organisieren. Ich hatte Glück und fand bei Madidi Tours Platz in einer Gruppe von 6 Leuten: 4 Amis, ein Brite und ein Holländer. 335 US $ - und jetzt gehe ich den Flug buchen für den 15.
Ich bin übrigens am Rio Beni. Neben Yamuna hat eben auch Beni seinen Fluss.
Am Fluss gab es dann, nachdem ich meinen Rückflug buchen konnte, ein Steak und ein Bier. Und vom fliegenden Händler am Ufer leckere Achach...Früchte. Ganz entfernt ähneln sie vielleicht Kastanien: eine etwa eiförmige etwas festere Hülle, meist 1-2 harte Kerne oder Nüsse und dazwischen das süße weiche Fruchtfleisch (auch wenn da nicht so viel dran ist).
Ich werde dann also vier Tage im nirgendwo sein: ohne Internet aber mit Strom zum Kamera laden. Wein für den Abend habe ich mir auch schon gekauft. Eigentlich wollte ich 5 Tage in den Dschungel... Aber ein Tag zum zurückfinden in Rurrenabaque ist ja auch nicht schlecht.
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