An das schwüle Wetter muss ich mich erst gewöhnen: feuchtwarm, hochsommerlich. Ich hatte mich nachmittags duschen müssen und war danach aufgebrochen zu einem Stadtbummel. Wein hatte ich für meinen Ausflug schon vorher gekauft. Ich war kaum losgegangen, da traf ich die bezaubernde, blutjunge Julia aus Frankreich wieder, die schon mit am Flughafen in La Paz auf die Maschine wartete. Sie ist für zwei Monate für einen Freiwilligendienst hier, wird sich im Dschungel an einem Hilfsprojekt für Pumas beteiligen. Wir waren dann erst noch bissel durch die kleine Stadt gelaufen und haben uns schließlich für La Cabaña am Flussufer entschieden, um Abendbrot zu essen. War ein angenehmer Abend und ein echt interessantes Mädel. Zwischendurch hatten wir noch die Schweizerin getroffen, die mit im Flieger war. Eventuell bucht auch sie noch meine Tour, weil sie sonst als Frau allein mit dem Guide zu einer Tour aufbrechen müßte. Bin mal gespannt. Mit 8 Leuten wären wir eine ziemlich große Gruppe. Aber auch mehr fun vielleicht.
Ich liege im Garten in der Hängematte und freue mich über die ruhigere Atmosphäre als am Ufer. Hier hört man die Geräusche der Nacht - das ist wunderschön.
Sonntag, 10. Januar 2016
09.01.2016 Rurrenabaque. Zeit zum Schlafen
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen